Reiten
Text & Musik: Prinz Chaos II.
Und so ziehen wir dahin
die siegreichen Verlierer
durch den Großen mutterländischen Krieg der Gleichgültigkeit
Unter Ärschen Rosinanten
sind wir Don Quichottes der Liebe
und jetzt reiten wir weit.
Reiten, Reiten, Reiten
durch den Tag durch die Nacht durch den Tag
die Sonne hängt schwer
wie bei uns, tief im Süden
und nur noch ein Turm
Gibt keine Berge mehr.
Reiten!
Reiten!
Zu müde der Mut
die Sehnsucht so groß
und jetzt reiten wir lang
In das Abendrot der Ängste
Weißen Windmühlen entgegen
die Lanzen im Arm!
Rostrote Lanzen, reiten, reiten
den Rössern die Sporen
Auf, auf zur Attacke!
Sind wir "just in time" oder längst
geworfen aus dem Sattel der Zeit?
- Galoppierender Hoffnung
sturmerprobte Reiterei
