​Man sollte sich, niemals:

im Frühjahr trennen.
m Frühling:
da sollte man blüh’n.
Und sollte gemeinsam,
Die Hände in Händen
um gastliche Häuser zieh’n.

 

Siehst Du denn nicht,
dass der Hoffnungsglaube
Wuchernd gedeiht!
Die Natur?
Wie kannst Du denn glauben,
die Kräfte des Frühlings
verschonten uns beide nur?

Im Herbst trennt sich Lebendes,
von dem Totem
Im Winter ruht leblos
der Wald.
Den schweren Winter
so tapfer bestanden
Werden wir nun nicht mehr alt.

Wahr ist:
auch im Frühling wird eifrig gestorben.
Ein mancher
macht es uns vor.
Ich glaub’ an den Frühling.
Ich lebe und glaube.
Und hoffe: Du wartest,
am Tor.

Ich glaub’ an den Frühling.
Ich glaube und sterbe.
Und hoffe, Du wartest.
Ich Tor.

 

Man sollte sich niemals

im Frühling trennen