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Der erste Roman von

Florian Kirner!

ISBN 978-3-86489-275-2

Über das Buch

Schöner als fliegen

Eine verrückte Zeitreise durch das gentrifizierte Berlin vom 11. September bis heute. Donna Fauna, der Kanarienquex und das Weazel – drei Gewächse der Berliner Elektroszene – erleben auf LSD den 11. September 2001! Die Wucht des Ereignisses katapultiert das Trio endgültig in die Gegenwelt der Drogenkultur – bis sie im gentrifizierten Berlin wieder erwachen. Dort geraten sie in einen aberwitzigen Fight mit einem Immobilienkonzern, lernen alternative Medienleute, Neureiche und den mysteriösen Freiherrn von Tadelshofen kennen. Das Projekt „gesellschaftlicher Aufstieg“ erweist sich als Spiel mit dem Feuer. Ein faszinierender Ritt durch eineinhalb Jahrzehnte Zeitgeschichte. Glänzend beobachtet, mit brillantem Humor und Sprachwitz aufgeschrieben.

„Kirner erzählt auf fantastische Weise vom Anfang und dem Ende unseres Zeitalters der Verwirrung. Seine Sprache surft meisterhaft auf dem Aberwitz der Ereignisse. Das erstaunlichste an „Leichter als Luft“ ist jedoch, dass hier etwas gelungen ist, was kaum noch zu erwarten war: die Wiederbelebung einer totgesagten literarischen Gattung, des Sittenromans.“ Dirk C. Fleck (ausgezeichnet mit dem Deutschen Science-Fiction-Preis 1994 und 2008)

Der Autor

Florian Kirner

Florian Kirner, geb. 1975, ist unter dem Namen Prinz Chaos II. als Liedermacher und Kabarettist bekannt. In Südthüringen entwickelt er seit 2008 ein Kultur- und Gemeinschaftsprojekt auf Schloss Weitersroda . Zuvor hat er an der Universität zu Köln Anglo-Amerikanische Geschichte, Japanologie und Neuere und Mittelalterliche Geschichte studiert, sowie Internationale Beziehungen an der Sophia-Universität Tokio. 2013 verfasste er mit Konstantin Wecker einen "Aufruf zur Revolte". Als Journalist schrieb er lange für die junge Welt.

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Pressestimmen

 

„Florian Kirner gehört zu den wenigen jungen Poeten, die nicht nur schreiben, sondern die auch gelesen haben, wirklich belesen sind. Seine Gedichte und Lieder kenne und mag ich seit langem. Vor einigen Jahren habe ich auch schon die Anfangskapitel seines Romans gelesen. Ich war gleich sehr angetan von seinem sprachlichen Gespür, seinem souveränen Wortwitz und seiner ausufernden Phantasie. „Leichter als Luft“, das aus diesen Anfängen gewachsen ist, hat nunmehr alles, was einen großen Roman lesenswert macht. Ein bestechend kluges Zeitportrait, das seine Leser fesseln und begeistern wird.“

Konstantin Wecker

„Kirner erzählt auf fantastische Weise vom Anfang und dem Ende unseres Zeitalters der Verwirrung. Seine Sprache surft meisterhaft auf dem Aberwitz der Ereignisse. Das erstaunlichste an „Leichter als Luft“ ist jedoch, dass hier etwas gelungen ist, was kaum noch zu erwarten war: die Wiederbelebung einer totgesagten literarischen Gattung, des Sittenromans.“
Dirk C. Fleck (ausgezeichnet mit dem Deutschen Science-Fiction-Preis 1994 und 2008)

„Der 1975 in München geborene Wahl-Thüringer(!) lebt auf einem Schloss und schreibt ebenso feudal, wie man sich das vorstellt. Und all diese Bilder, die fast jeder Satz im Kopf erzeugt! Ein Roman, auf den man sich einlassen sollte, man wird belohnt. Fulminant!“
Blu

„Eine hoch intellektuell aufgeladene Chronik Berlins und seiner illustren Bewohner, die ihre Klugheit unaufdringlich unter dem schillernden Dreck der deutschen Hauptstadt verbirgt. Zu Kirners Kunst gehört es, Figuren zu schaffen, die einem nicht egal sind.“
Valentina Finger, Süddeutsche Zeitung

 

 

 

„Leichter als Luft" ist ein großartiges, humorvolles und gleichzeitig tiefgründiges Buch, das uns als Gesellschaft einen Spiegel vorhält, das man einfach nicht wieder aus der Hand legen kann, bevor man das Ende erreicht hat. Hat das Zeug zum Bestseller. Der Roman des Jahres.“

​v2Movie

 

Rezension bei Amazon

5,0 von 5 Sternen: Umwerfend gut!

Eine schroff-poetische Sprachgewalt, die einen atemlos zurücklässt. Der Leser mäandert zwischen Bewunderung und Durst, man mag "Leichter als Luft" kaum aus der Hand legen. Die Ausgangssituation -- drei Freunde erleben unter LSD-Einfluss den 11. September am heimischen Fernseher -- ist realistisch und traurig, wird aber überfächert von einem Humor in bizarrer Schräglage. Für jemanden, der Berlin seit den späten 1990ern kennt (ich bin 1999 in die Hauptstadt gezogen), finden sich zahllose "Ja, genau SO war das!"-Momente; Identifikationsmöglichkeiten en masse. Das Buch ist somit auch eine "kleine Chronik" Berlins, von den lebendigen, pulsierenden Nachwende-Jahren bis hin zu dem gentrifizierten, kaum mehr kreativen Touristen-Loch der Jetztzeit. Kirners sorgfältige Sprache und sein Erzähltalent offenbaren ein regelrechtes Kaleidoskop der Lyrik. Nie driftet er ins Pathetische ab, die Figuren sind liebevoll und vor allem dreidimensional gestaltet. "Leichter als Luft" ist zudem unheimlich filmisch -- ein Drehbuch-Adaption dürfte kein Problem sein. (Hätte ich meine Produktionsfirma 2018 nicht aufgelöst, würde ich mich vermutlich um die Filmrechte bemühen.) Ein kleines Buch, das ein großer Wurf ist und dem man viele, viele Leser (nicht nur aus Berlin) wünscht.

André Schneider